Die Winzer Italiens

Südtirol-Loacker: Das Weingut Schwarhof wird begleitet von harmonischen Südhängen, die im Westen die Stadt Bozen im Talkessel erblicken.
Rainer Loacker, der seit 1979 biologischen Weinbau betreibt, fand hier eine Herausforderung.
Seine Pionierarbeit bewirkte mit der Zeit eine Gesundung des Bodens, eine Stimulierung der Abwehrkräfte durch homöopathische Arzneimittel, und resistentere Reben.
Sein Ziel sind geschmacksvolle, gesunde Trauben, die zum Essen und zum Weinmachen anregen. Der Schwarhof hat immer qualitativ hochwertige Weine kreiert, die den Weinfreund dazu animieren, sich beim Genuss der Harmonie zu öffnen.
Die Wein Philosophie von Rainer Loacker lautet:
Nur wenn der Wein in seiner Gesamtheit - mit seinen ca. 200 Bestandteilen - eine Information inne hat, die im Laufe des Traubenlebens aufgenommen wird, stärkt er im Empfinden des Geist-, Leib- und Seelenbereiches das Bewusstsein zur Gesundheit.
Rainer Loacker ist es ein großes Anliegen, durch Ausdauer und Fleiß im Leben Spuren zu hinterlassen, wodurch Freude, Geselligkeit und Frieden beim Weingenuss entstehen sollen.
Durch diese Philosophie - in Taten übergehend - wurde der Schwarhof in 22 Weinjahren geprägt und setzt Impulse frei, die harmonisch Herz und Seele befruchten sollen.
Rainer Loacker hatt mittlerweile den Betrieb an seine beiden Söhne Hayo und Franz übergeben, die die Philosophie des Vaters übernommen haben und den Betrieb im gleichen Stil weiter betreiben.

Venetien: Parolvini entstand im Jahr 1917 aus der Weinkellerei Parolin, als der Großvater des heutigen Besitzers einen Teil seines Hauses umfunktionierte um dort die Erzeugnisse seiner Weinberge zu verkaufen. Sein Sohn Callisto führte den Weinhandel fort und das Geschäft wurde zum Bezugspunkt für die kleinen Dörfer in der Umgebung.
In den 70er Jahren vertraute Callisto das Geschäft seinen Söhnen Bruno und Dario an, die das Unternehmen weiter vergrößerten. Durch die Zusammenarbeit mit den Erzeugern der Region expandierten Sie vor allem im Handel, bis auf die heutige Betriebsgröße. Anfänglich belieferten die Brüder Läden und Restaurants im Umkreis von einigen Kilometern, erweiterten dann Stück für Stück den Vertrieb auf ganz Norditalien, und schließlich auf große Teile Europas.
Die gegenwärtigen Besitzer, Dario Parolin mit seinen Söhnen und Cousins vertreiben heute ihre Weine an ganz Europa.
Parolvini produziert im Herzen des Veneto - der Region, die etwa ein Fünftel der gesamten italienischen Weinproduktion hervorbringt. Zwischen Gardasee und dem Fluss Piave gedeihen Reben von den Hügeln am Fluss der Alpen bis in die weitläufigen Ebenen, und einige der bekanntesten Weine der Welt werden hier produziert.

Trentino: Paolo und Christine Endrizzi glauben fest an einen gesunden Lebensstil, in dem das tägliche Essen und Trinken, die Familienkultur und die Sensibilität für die Umwelt im Allgemeinen konkrete Elemente ihres Modus vivendi darstellen. diese Überzeugung inspiriert seit Jahren unvermeidlich auch ihre Produktionsphilosophie. Der Wein wird als Resultat einer Reihe landwirtschaftlicher und kreativer Prozesse angesehen, in denen alle Elemente, die nicht zur Natur und der Traubenbeere gehören, auf ein Minimum reduziert werden. Die Trauben wachsen auf einem lebendigen Boden, der in der Lage ist, die mineralischen Substanzen auf die Frucht zu übertragen, die dann dem Weingenießer im Glas so viel Vergnügen bereiten.

Weingut Pisoni: Eingebettet zwischen Gardasee und den Brenta Dolomiten (Unesco Weltnaturerbe) liegt das Weingut Pisoni, das seit 1852 besteht und mit einer langen Tradition im Weinbau zurückblicken kann.

Piemont: Terre del Barolo: Das Qualitätsprojekt, initiiert durch das Weingut im Jahr 2001, begann nach einer gründlichen Studie, im Rahmen unserer Techniker von verschiedenen Wein-Mikrozonen im Gebiet der 11 Gemeinden, die Teil der Produktionsfläche von Barolo entfernt sind. Angesichts dieser ehrgeizigen Arbeit der Zonierung haben die besten Weinberge unserer Mitglieder die Verpflichtung, genaue qualitative Parameter, die von unseren Agronomen entlang aller vegetativen Phasen des Weinberg überwacht werden.
Ziel ist es, niedrige Erträge, reduzierten Pflanzenschutzbehandlungen, in der Erntezeit vollreifen Trauben auf die sorgfältige Weinbereitung vorzubereiten, dass die Nutzung der Fülle des Mikroklimas und Terroirs in dem Gebiet produzieren Weine mehr Geruchs- und Geschmackserlebnisse hervorbringen. Die Anbaugebiete bringen heute Barolo, Nebbiolo d'Alba, Barbera d'Alba, Dolcetto d'Alba, Dolcetto di Diano d'Alba hervor. Der eigentliche Motor des Projektes bleibt die große Begeisterung der Cantina Terre del Barolo, dass mit angemessener Vergütung der von vornherein festgelegten Trauben, den richtigen Wert zu halten.

Toskana-Loacker: Das Weingut Valdifalco wird umschlungen von der Strasse „Aurelia" im Süden, La Selva - Weingütern im Osten, im Norden von viel Wald und im Westen von ca. 2 ha Weinland des Nachbarn Fusini. Es liegt wunderschön aufsteigend zu kleinen Hügeln, wo im Frühjahr 2000 12 ha Rebflächen inmitten von Olivenbäumen gepflanzt wurden.
2001 wurde um 11 ha Neupflanzung erweitert. Valdifalco hat ein ausgeprägtes Mittelmeerklima, sehr heiß im Sommer - ohne Niederschläge - durch die Hügellandschaft „Uccellina" vor dem Meer geschützt. Dort werden sehr gehaltvolle Weine produzieren, deren Trauben Ende August, anfangs September geerntet werden. Der rote, eisenhaltige Lehmboden, mit Galestrocharakter in den höheren Lagen, verspricht z.T. Verhältnisse wie in „Bolgheri". Auch die geringen Niederschläge unterstützen wunderbar diese Zukunftsvisionen.
Valdifalco wurde 1999 von der Familie Rainer Loacker erworben. Da hier seit alters her viele Völker ihre Spuren hinterlassen haben, und im Mittelalter gerade Falken ihre Erkundigungen erprobten, wurde diesem Weingut der Name Valdifalco zugesprochen.
Es liegt zwischen Alberese und Collecchio, im Gemeindegebiet „Magliano in Toscana" (Grosseto).

Val di Toro: Das Gut Podere Val di Toro liegt in der Nähe von Grosseto in der Maremma Toscana auf dem Gipfel von Poggio La Mozza in einer Quote von ca. 90m. Die Lage hat ein hervorragendes Mikroklima das von starken Winden und guten Tag-Nacht-Temperaturschwankungen begünstigt ist. Die Böden sind durch die Erosion von Sandfelsen entstanden und haben ein hervorragendes Skelett. Der Weinberg wurde 2004 von Anna Maria Cruciata und Hugh Constable Maxwell bestockt. Ihr Berater war der Önologe Maurizio Castelli, mit dem sie die ausgeprägte Sensibilität für den Schutz der Umwelt und die Nutzung von Techniken höchster Qualität im Weinbau und in der Weinerzeugung verbindet. Der Weinberg hat eine Pflanzdichte von etwa 6.000 Rebstöcken pro Hektar und die Reberziehungssysteme sind Guyot und Kordon-Zapfen-Erziehung. Von den 25 zur Verfügung stehenden Hektar werden nur 10ha kultiviert, da ausschließlich die besten Lagen und die beste Ausrichtung Süd-Südwest ausgewählt wurden.

Marken: Vicari: Lacrime und Morro D’Alba sind seit Jahrhunderten, seit die Beeren dieser Rebsorte wegen ihres Aromas als Tafeltrauben verwendet wurden, ein unzertrennliches Wortpaar. Die dicke Schale reißt bei der Reife leicht und lässt eine sanfte zarte Träne entfließen, auf die der Name der Varietät zurückgeht. An den Hängen der Hügel der Marken, zwei Schritte entfernt von der Adria, hat diese Rebe ihre Heimat gefunden.
Eine Urkunde aus dem Jahr 1720 bezeugt die Anwesenheit der Famile „Vicario“ in Morro d’Alba. Diesen Namen erhielt die Familie im päpstlichen Staat, und seit 1842, als Guiseppe Vicari das Gewerbe des An- und Verkaufs von Mosten betrieb, lebt sie mit Lacrima.
Im folgenden Jahrhundert führte die Familie in Halbpacht weiterhin landwirtschaftliche und weinbauliche Tätigkeiten durch, bis im Jahr 1990 Nazareno begann, Flaschenwein zu produzieren. Mit dem Erwerb und der Pacht von Land erweiterte sich die Produktion im Laufe der Jahre und erreicht inzwischen 100.000 Flaschen. Auch der Verdicchio hat Einzug gehalten auf den 600 Quadratmetern der unterirdischen Kellerei, die in letzter Zeit konstruiert wurde.
Heute hat mit Vico und Valentina die junge Generation die Regie über die Kellerei und den Vertrieb übernommen. Alle Weinetiketten des Unternehmens tragen den Schriftzug „Del Pozzo Buono“, vom guten Brunnen, um an die faszinierende Geschichte dieses Winkels der Marken zu erinnern, indem sich der auch heute noch vorhandene Brunnen befindet, der die Bewohner von Morra mit Trinkwasser versorgte.
Der Produktion jedes einzelnen Weines wird von der Pflege des Weinbergs über die Verarbeitung der Beeren in der Kellerei bis zur Verfeinerung in der Flasche, bevor er in den Handel kommt, äußerste Aufmerksamtkeit gewidmet.

Abruzzen: Die Cantina Miglianico ist eng verbunden mit der kleinen Stadt, von der sie ihren Namen hat, und ist tief verwurzelt in deren sozialem und wirtschaftlichem Geflecht, das im Wesentlichen auf Landwirtschaft beruht. Die Cantina entstand 1961 dank des Engagements einer Gruppe von Winzern unter der Leitung des Dorfpfarrers, die die Notwendigkeit erkannt hatten, sich in einer Genossenschaft zusammenzuschließen, damit der lokale Wein nicht von den großen Abfüllunternehmen unterbewertet wird. Im Jahr 1966 begann die Genossenschaftskellerei, die ersten Flaschen Wein abzufüllen und in den Handel zu bringen.
Heute vereint die Cantina etwa 300 Winzer, die über 500ha Rebflächen bewirtschaften. Die Trauben werden kontinuierlich kontrolliert und gepflegt, zum besten Zeitpunkt gelesen und mit fortschrittlicher Technologie vinifiziert. Die Kellerei verfügt über ein Gebäude mit geeigneten Anlagen für die Annahme und Vinifizierung von über 11.000 Tonnen Rebgut mit 5 Linien für das zerdrücken und pressen. Ferner hat sie ein großes Fasslager von ca. 200 barriques und 60 Holzfässer verschiedener Art. Im Bemühen um absolute Qualität hat die Cantina in den letzten Jahren erhebliche Investitionen zur Modernisierung der Produktionsanlagen vorgenommen und engagiert sich in einem Projekt zur Umstellung und Neustrukturierung der eigenen Weinberge, wobei im Wesentlichen die Erzeugung von Qualitätsrebgut angestrebt wird.
Durch äußerste Aufmerksamkeit für die Qualität der Produkte, eine aggressive Preispolitik und die kontinuierliche Verbesserung der Produktionstechnologien wird das Ziel völliger Kundenzufriedenheit verfolgt.

Apulien: Das Weingut Paolo Leo wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Antonio Leo gegründet. Heute wird es in fünfter Generation von der Familie Leo weitergeführt. Das über 25 ha große Weingut liegt bei Brindisi auf der klimatisch bevorzugten Halbinsel Salento und wird nach dem Grundsatz betrieben, dass die Erzeugung der Weine in perfekter Harmonie mit der Natur vonstattengehen muss und nur im äußersten Fall interveniert wird.
Den Hauptanteil der Pflanzung stellt der Negroamaro, gefolgt von Malvasia Nera, Primitivo und Chardonnay. Das Weingut verfügt über einen modernen Weinkeller und rund 500 Barrique-Fässern für die Reifung.

Das Weingut Villa Degli Olmi ist in Altavilla Vicentina im Herzen des Veneto am Fuße der Colli Berici ansässig. Dieses in 4. Generation geführte Familienunternehmen ist bekannt für harmonische und elegante stille Weine und Schaumweine. Seit geraumer Zeit produzieren sie verstärkt landestypische Weine aus anderen Regionen wie Abruzzen, Apulien und Sizilien, die international große Beachtung finden und regelmäßig prämiert werden.